Dekanat setzt sich für Sekretärinnen ein |
Stellenumfang der Mitarbeiterinnen soll neu beurteilt werden
Hohes Fachwissen wird erwartetHeute erwarten die Gemeinden selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten, betont Schürg. „Außerdem müssen sich die Sekretärinnen in Bereichen wie EDV, Haushaltssystematik, Personalverwaltung oder Öffentlichkeitsarbeit auskennen. Das alles setzt hohes Fachwissen und Qualifikationen voraus, die wiederum in umfangreichen Schulungen erworben werden müssen.“ Deshalb sei es nun an der Zeit, dass für alle Sekretärinnenstellen eine einheitliche Bemessungsgrundlage geschaffen wird, betont die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV). Guter Schritt getanEine Auffassung, die viele der Synodalen teilen: Sie beschlossen, dass das Berufsbild geklärt und eine Stellenbemessungsgrundlage geschaffen wird, zu der auch Empfehlungen für einen angemessenen Stellenumfang gehören. „Damit ist ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt in die richtige Richtung getan“, findet Iris Schürg. Landeskirche bildet ArbeitsgruppeDer Vorsitzende der Dekanatssynode Selters, Michael H. Müller, begrüßt die Initiative der MAV in dieser Angelegenheit, der zurzeit nicht nur in unserer Region Aufmerksamkeit gewidmet wird: Aufgrund der Anträge mehrerer Dekanate hat sich in der Landeskirche eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Stellenbemessung der Sekretärinnen beschäftigt. Wann erste Ergebnisse vorliegen, steht noch nicht fest. (bon) |
Das Evangelische Dekanat Selters setzt sich dafür ein, dass die Landeskirche das Berufsbild der Gemeindesekretärin neu klärt. Einen entsprechenden Beschluss hat die Dekanatssynode bei ihrer Herbstsitzung mit großer Mehrheit verabschiedet. Vorausgegangen war eine Diskussion über den Aufgabenbereich und Arbeitsumfang der Sekretärinnen, der sich in den vergangenen Jahren massiv verändert hat. „Der Stellenumfang vieler Sekretärinnen, die im Dekanat arbeiten, ist zu niedrig: Die Stundenzahl reicht oft nicht aus, um alle Arbeiten zu bewältigen“, erklärt Iris Schürg, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (Foto) im Dekanat Selters.